Programm zum 9. FORUM INNOVATION
Donnerstag, 29. März 2012, 08:30 bis 18:00 Uhr
Gerald Groß
gross:media
training.consulting.support
Redner
Gerald Groß ist Medientrainer und -berater in Wien und ehemaliger ZIB-Moderator.
Nach dem Germainistik-Studium und einer Tätigkeit als Werkstudent an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften begann er 1987 seine journalistische Tätigkeit zunächst als freier Mitarbeiter bei Tageszeitungen und Nachrichtenmagazinen.
1988 wechselte er in das ORF-Landesstudio Burgenland, wo er 1992 seine Bildschirm-Premiere hatte. 1997 ging Groß zum ORF-Hörfunk nach Wien, ein Jahr später wurde er Nachrichtenchef des Radiosenders Ö3. Nach wenigen Monaten kehrte er als Chefredakteur ins Landesstudio Burgenland zurück.
2001 übersiedelte Groß wieder nach Wien, als Nachfolger von Robert Hochner in der Redaktion der ZiB 2. Nach dem Wechsel von Josef Broukal in die Politik vor der Nationalratswahl 2002 übernahm Groß dessen Position als Moderator der Hauptnachrichtensendung "ZiB 1" und des Wissenschaftsmagazins Modern Times. Seit der Wiedereinführung der Doppelmoderation im April 2007 präsentierte Groß die ZiB 1 vorerst gemeinsam mit Ingrid Thurnher und von März 2008 bis September 2011 mit Hannelore Veit.
Ende September 2011 verließ er den ORF, gründete die Firma gross:media und machte sich als Mediencoach selbständig.
Gerald Groß ist verheiratet und Vater zweier Kinder.
08:30 Registrierung & Warm-up
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09:00 Morning Keynotes
Business Model Innovation – Wie Sie Ihre Branche revolutionieren können
Univ.-Prof. Dr. Kurt Matzler, Professor für Strategisches Management an der Universität Innsbruck, Partner von IMP
Abstract
Am Beispiel erfolgreicher Geschäftsmodellinnovation der letzten Jahre (Apple mit iPod, iPhone und iPad, Southwest Airlines, Ryan Air, Nespresso, Zotter, Facebook, Google, Starbucks, Zara, Enterprise Car Rental, Direktbanken wie ING-DiBa oder Easybank) wird aufgezeigt, wie eine Geschäftsmodellinnovation durch Einzigartigkeit, Nicht-Kopierbarkeit und vor allem Stimmigkeit der einzelnen Komponenten nachhaltigen Erfolg liefern.
Sie alle revolutionierten ihre Branche. Was macht diese Geschäftsmodellinnovationen so einzigartig und so nachhaltig erfolgreich? Im Grund gaben sie Antworten auf folgende Fragen:
- Wie schaffen wir Mehrwert für den Kunden?
- Wie können wir diesen Mehrwert, den wir schaffen, in Gewinn umwandeln?
- Wie organisieren wir die Leistungserstellung und wie bauen wir nachhaltige Kostenvorteile auf?
- Wie funktioniert unsere Vermarktungslogik im Sinne von Kunden erreichen, gewinnen und binden?
Redner
Univ.-Prof. Dr. Kurt Matzler
Professor für Strategisches Management an der Universität Innsbruck, Partner von IMP
Kurt Matzler ist Professor für Strategisches Management an der Universität Innsbruck, wissenschaftlicher Leiter des Executive MBA-Programms am MCI in Innsbruck und Partner von IMP, einem internationalen Consulting-Unternehmen mit Hauptsitz in Innsbruck. Gastprofessuren und Forschungsaufenthalte führten ihn an die Wharton School of Business, an die Fairfield University in Connecticut und an die Bocconi Universität in Mailand. Kurt Matzler ist Autor bzw. Ko-Autor zahlreicher Bücher, unter anderem „Innovator’s Dilemma“ (2011), „Strategisches Management“ (2011), „Strategic Marketing“ (2011), „Enduring Success“ (2007) und Verfasser von über 200 wissenschaftlichen Aufsätzen. Seine Forschungs- und Beratungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Innovation, Strategie und Marketing.
Begrüßung und Eröffnungsinterviews
DI Gerald Steinwender, Geschäftsführender Obmann der PFI
Managing Partner der Strategyn iip innovation in progress
Sektionschef Mag. Dr. Michael Losch, Leiter des Center 1 Wirtschaftspolitik, Innovation und Technologie, Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Sektionschef Mag. Andreas Reichhardt, Leiter der Sektion 3, Innovation und Telekommunikation, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Präsident Generaldirektor DI Johann Marihart, Vorsitzender des Vorstandes der AGRANA Beteiligungs-AG, Präsident der Industriellenvereinigung Niederösterreich
Redner
DI Gerald Steinwender
Geschäftsführender Obmann der Plattform für Innovationsmanagement, Managing Partner der Strategyn iip innovation in progress GmbH
Gerald Steinwender ist Managing Partner der Strategyn iip innovation in progress GmbH, Geschäftsführender Obmann der Plattform für Innovationsmanagement sowie Universitätslektor für Innnovationsmanagement an der MU Leoben und Lehrbeauftragter an Fachhochschulen. Schwerpunkte in Beratung und Lehre von Herrn Steinwender liegen in den Bereichen marktorientierte Innovationsstrategien, Innovationsmarktforschung, Produkt- und Servicestrategien, Konzeptentwicklung, Assessment der Innovationsleistung, Innovationsmanagement einführen und optimieren sowie Innovationsnetzwerke entwickeln und managen. Nach der HTL Matura studierte Herr Steinwender Verfahrenstechnik mit wirtschaftswissenschaftlichem Schwerpunkt an der TU Graz. Er war Projektleiter einer Vielzahl von Innovationsprojekten, und verfügt über Branchenkompetenz in den Bereichen Anlagenbau, Automobilindustrie, Bauindustrie, Energiewirtschaft, Informationstechnologie, Kommunen, Maschinenbau, Medizintechnik, Möbelindustrie, öffentlicher Verkehr, Papierindustrie und Stahlverarbeitung.
Sektionschef Mag. Dr. Michael Losch
Leiter des Center 1 Wirtschaftspolitik Innovation & Technologie, Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
*1968 - Graz
Studium der Handelswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien und an französischen Partnerhochschulen (ESSCA, HEC); Doktorat mit Dissertation über wettbewerbsorientierte Regulierung der E-Wirtschaft
1993-1995 EU- und Energie-Experte, Wirtschaftskammer Österreich, Wien
1996-1997 Internationale Projektfinanzierung, ING Bank, Wien
1997-1999 Europäische Kommission, Generaldirektion für Energie, Brüssel; zuständig für Umsetzung und Weiterentwicklung der EU-Elektrizitätsbinnenmarktrichtlinien
1999-2004 Kabinettsmitglied von Kommissar Dr. Franz Fischler; zuständig für wirtschaftspolitische und wettbewerbsrechtliche Agenden
seit 2004 Sektionschef für Wirtschaftspolitik, Innovation und Technologie im Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Publikationen/Publications:
Wettbewerbsorientierte Regulierung der Elektrizitätswirtschaft, Peter Lang, Frankfurt, 1995
Das EU-Beihilfenrecht im wirtschaftspolitischen Spannungsfeld, im BRZ 1/2008, Verlag Österreich
Sektionschef Mag. Andreas Reichhardt
Leitder der Sektion III - Innovation und Telekommunikation,
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Geboren 1968 in Wien, Studium der Rechtswissenschaften an der Juridischen Fakultät der Universität Wien. Beschäftigt bei Biodroga Cosmetics GesmbH, im Bereich nationale und internationale Organisationsmanagement. Anschließend als parlamentarischer Wirtschaftsreferent im Büro des Zweiten beziehungsweise Dritten Nationalratspräsidenten DI Thomas Prinzhorn tätig. Von 2003 bis Ende 2004 wirkte er als stellvertretender Kabinettchef und Referent für die Bereiche Innovation und gewerblicher Rechtsschutz im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie.
Seit 2005 leitet SC Mag. Andreas Reichhardt die Sektion III – Innovation und Telekommunikation des bmvit.
Präsident Generaldirektor DI Johann Marihart
Vorsitzender des Vorstands der AGRANA Beteiligungs-AG,
Präsident der Industriellenvereinigung Niederösterreich
Geboren am 8. Dezember 1950
Ausbildung:
1970-1975: Studium der Technischen Chemie, Fachrichtung Biotechnologie
Beruflicher Werdegang:
1975: Zuckerfabrik Leopoldsdorf
1-6/1976: Pharmakon
seit 1.7.1976: AGRANA Stärke Ges.m.b.H., Werk Gmünd
seit 1988: Vorstand der AGRANA Beteiligungs-AG
seit 1992: Vorstandsvorsitzender der AGRANA Beteiligungs-AG
Weitere Funktionen u. Aufgaben:
- Vorstandsmitglied der Südzucker AG Mannheim/Ochsenfurt, Deutschland
- Generalrat der Österreichischen Nationalbank, Wien
- Obmann des Fachverbandes der Nahrungs- und Genussmittelindustrie, Wien
- Aufsichtsratsmitglied der Forschungsförderungsgesellschaft, Wien
- Universitätsrat der Universität für Bodenkultur, Wien
- Präsident des Technischen Überwachungs-Vereines Österreich, Wien
- Präsident der Niederösterreichischen Industriellenvereinigung, Wien
- Aufsichtsrats-Vorsitzender der Spanischen Hofreitschule – Bundesgestüt Piber, Wien
Archieving Growth through Outcome Driven Innovation thinking (inkl. Case Study)
Anthony Ulwick, Founder and CEO, Strategyn Inc, USA
Abstract
Traditional innovation failure rates are greater than 90%. As a result, companies are forced to gamble their future by investing in dozens of new initiatives to achieve even one breakthrough success. Why does this happen? Because using traditional methods, companies make investments in the wrong markets, the wrong platforms and the wrong product features. This exposes the company to great investment and competitive risk.
The risks can be mitigated dramatically by thinking differently about every aspect of growth. Outcome-Driven Innovation is a very different innovation process developed and used by Strategyn to help companies accelerate their revenue and profitability growth with lower risk. Learn how Strategyn has used its ODI method to help launch some of the fastest growing products in history.
Redner
Anthony Ulwick
Founder and CEO, Strategyn Inc. USA
Tony Ulwick is an inventor, entrepreneur and a thought leader in the field of strategy and innovation. As an inventor, Tony has spent 20 years creating Outcome-Driven Innovation®, a powerful innovation process that has a success rate of 86 percent – that is 5 times the industry average. He holds 4 issued and 6 pending patents that explain how he reinvented this complex process.
As an entrepreneur, Tony is the founder and CEO of Strategyn Consulting and the co-founder and managing director of Strategyn Equity Partners. His work has generated billions of dollars in revenue growth for companies such as Microsoft, Johnson & Johnson, Motorola, Colgate-Palmolive, and others. The focus of his businesses is to help companies accelerate growth through sound strategy and innovation.
As a thought leader, Tony has won the best business idea award from Harvard Business Review. He has authored the best-selling book, “What Customers Want.” His articles, which have been published in the Harvard Business Review and MIT Sloan Management Review, are cited in hundreds of publications. His counterintuitive views have challenged the way academics and executives think about strategy and building a culture of innovation.
Managing a Legacy of Innovation (inkl. Case Study)
Dr. Matthias Kaiserswerth, Director and Vice President, IBM Research, Zürich
Abstract
Over its century of existence, IBM has gone from cheese slicers to typewriters to putting man on the moon to beating man in chess and most recently in trivia. This presentation will look at how IBM reinvented itself with a particular view from the research laboratories. Once focused on only a long term agenda, today IBM Research is balanced with both very long-term projects (up to 20 years) with short-term ones (a year or two) and very large projects with smaller ones. Also, the $6 billion division was for a long time led by a strategy that was very insular and protective. No longer, IBM Research today is a model for open innovation and collaboration.
Redner
Dr. Matthias Kaiserswerth
Director and Vice President, IBM Research - Zurich
In June 2006 Matthias Kaiserswerth has been named director of IBM Research – Zurich. In addition, he holds a position in the Software Research Strategy Board, in which he coordinates research work in this area across IBM's eight global research laboratories.
From 2002 until the end of 2005 he was the Managing Director of an IBM Integrated Account.
In 2000 Matthias Kaiserswerth became the director of IBM's laboratory in Zurich. Additional responsibilities were for the IBM Zurich Industry Solutions Lab where IBM hosts customers to meet with its researchers to discuss future technology and emerging business trends.From 1997 through 1999, Dr. Kaiserswerth was on assignment at the IBM TJ Watson Research Center where he led the networking software and security research. In addition, he was responsible for setting IBM Research's global security research strategy and starting IBM efforts in the emerging field of privacy technology research.
From 1988 through 1997 he worked as a Research Staff Member at IBM Research – Zurich on various research projects ranging from high-performance communication systems to message brokering in a medical environment. Most recently, he worked on smart cards and Java security, which lead to the OpenCard industry standard for using smart cards in a Java environment and Visa's Java Cardtm Price Breakthrough program based on the IBM Resaerch – Zurich JCOP platform.
Dr. Kaiserswerth received his MSc and PhD in Computer Science from McGill University in Montreal, Canada and from Friedrich-Alexander University in Erlangen-Nuremberg, Germany respectively.
Dr. Kaiserswerth is also on the founding Board of Trustees at TECHNOPARK ® Zurich and HASLERSTIFTUNG Bern.
11:15 – 11:45 Pause
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11:45 – 12:45 Parallele Vorträge
Interne und externe Innovationsnetzwerke
(PLENUM-BURGSAAL)
Neue Ansätze zur Erschließung der kollektiven Kreativität und Intelligenz der MitarbeiterInnen in Forschung und Vorentwicklung
(inkl. Case Study)
Dr. Ing. Stephan Oertelt, Innovation Manager, BMW Group
Abstract
Die zunehmende Komplexität im globalen Wettbewerb bedingt die effiziente Zusammenarbeit und effektive Nutzung der unternehmensweiten Kompetenzen. Gerade vor dem Hintergrund der Erschließung von Innovationen birgt die kollektive Kreativität und Intelligenz der Mitarbeiter Potenziale, die es in geeigneter Form zu fördern gilt, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu stärken. BMW konzeptioniert neue Denk- und Methodenansätze für die Forschung und Vorentwicklung auf einer IKT-Plattform, um die Bedarfe des künftigen Kreativ- und Wissensarbeitsplatzes zu adressieren.
Redner
Dr. Ing. Stephan Oertelt
Innovation Manager, BMW Group
Stephan Oertelt ist Innovationsmanager in der BMW Group und leitet funktionsübergreifende Initiativen zur Optimierung der Prozesse, Methoden und Tools in der Forschung und Vorentwicklung. Dr. Oertelt verantwortet das zentrale Innovationssystem für Ideenentwicklung und Technologieprojektierung und dessen Weiterentwicklung. Zu seinen derzeitigen Arbeitsschwerpunkten gehören: Strategisches Multiprojekt-, Technologie- und Informationsmanagement sowie Open Innovation.
Aufbau eines Innovationsnetzwerkes: Probleme und Herausforderungen (inkl. Case Study)
Univ.-Prof. DI Dr. Erich Schwarz, Dekan und Abteilungsleiter, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Dr. Ines Krajger, MA, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Patrick Holzmann, Bakk., Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Abstract
KMU verfügen häufig nicht über die notwendigen Ressourcen, um kontinuierlich Innovationen hervorzubringen, was jedoch für die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit von besonderer Bedeutung ist. Innovationsnetzwerke bieten die Möglichkeit, die Innovationskraft von Unternehmen zu erhöhen, wobei Aufbau und Management von Innovationsnetzwerken, oftmals bestehend aus konkurrierenden Unternehmen, eine große Herausforderung darstellen. Das Netzwerkmanagement, welchem die Selektion von Netzwerkmitgliedern und Kooperationspartnern, die Allokation von Ressourcen, die Regulation der Wertschöpfungsprozesse sowie die Evaluation und Kontrolle der Zielerreichung obliegt, gilt als wesentlicher Erfolgsfaktor für ein langfristiges Gelingen von Innovationsnetzwerken.
Redner
Univ.-Prof. DI Dr. Erich Schwarz
Mitglied des Vorstands der PFI,
Dekan und Abteilungsleiter, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Studium an der Montanuniversität Leoben
1988: Virginia Polytechnic Institute and State University und University of Clemson
1990: Vertragsassistent am Institut für Informationswissenschaften und von 1991 - 1999 Univ. Ass. am Institut für Innovationsmanagement an der Universität Graz
1994: Promotion im Fach Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Graz
1998: Habilitation für Betriebswirtschaftslehre
seit Juni 1999 an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt als
Univ.-Prof. für Betriebswirtschaftslehre, Leiter der Abteilung für Innovationsmanagement und Unternehmensgründung
2006 – 2009: Prodekan und seit Oktober 2009 Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Dr. Ines Krajger, MA
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
ausgebildete Wirtschaftstrainerin und seit 2002 Mitarbeiterin an der Abteilung für Innovationsmanagement und Unternehmensgründung an der Alpen-Adria-Universität
Klagenfurt mit den Forschungsschwerpunkten: Integration von Kunden in den Innovationsprozess, Einsatz von Instrumenten und Methoden in der Produktentwicklung –
und Geschäftsmodellentwicklung. Weitere Schwerpunkte liegen im Bereich der frühen Phasen des Innovations- und Gründungsprozesses sowie im Gründungsmarketing.
Als Trainerin in Universitätslehrgängen und Workshops tätig. Trainingsschwerpunkte: Geschäftsmodellentwicklung, Instrumente und Methoden des Innovationsmanagements, Businessplanung, Projektmanagement.
Coaching von Start-ups und Projektbegleitung in den Bereichen Ideenkonkretisierung, Geschäftsmodell- und Businessplanentwicklung.
Patrick Holzmann, Bakk.
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Geboren 1985 in Klagenfurt
2004: Matura an der HAK 1 Klagenfurt
2006: Studium Wirtschaft und Recht an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt mit den Schwerpunkten Öffentliches sowie Privates Wirtschaftsrecht mit Abschluss Bakk. rer. soc. oec.
2010: Studium Angewandte Betriebswirtschaft an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt mit den Schwerpunkten Innovationsmanagement und Unternehmensgründung, Investition und Finanzierung und Gesundheitsmanagement
Seit August 2010: Projektmitarbeiter/Studienassistent an der Abteilung für Innovationsmanagement und Unternehmensgründung der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Soziale Innovation und User Innovation
(RÜSTKAMMER)
Konzept, Potenzial und Wert sozialer Innovationen
Univ.-Prof. Dr. Josef Hochgerner, Wissenschaftliche Leitung, Zentrum für Soziale Innovation
Abstract
Traditionell gelten wirtschaftlich verwertete neue Technologien als Innovation. Soziale Dimensionen wurden dabei bisher weder in der Entstehung, noch in Bezug auf Effekte ausreichend berücksichtigt. Tatsächlich sind alle Innovationen sozial relevant – technische ebenso wie soziale. Die zunehmende Technisierung des Lebens sowie die ‚großen Herausforderungen’ (Armut, alternde Gesellschaft, Klimawandel ...) machen soziale Innovationen für die gesellschaftliche Veränderung ebenso dringend wie Produkt- und Verfahrensinnovationen für die wirtschaftliche Entwicklung.
Der Vortrag stellt das Konzept ‚soziale Innovation’ vor dem Hintergrund gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Veränderungen dar und zeigt die Bedeutung sozialer Innovationen für Unternehmen.
Redner
Univ.-Prof. Dr. Josef Hochgerner
Wissenschaftliche Leitung, Zentrum für Soziale Innovation
Gründer (1990) und wissenschaftlicher Leiter des ZSI (Zentrum für Soziale Innovation) in Wien: www.zsi.at; Soziologe, Professor (Universität Wien).
Forscher und Experte in Sozialpartnerorganisationen, nationalen und europäischen Agenturen der Forschungs- und Innovationsförderung; Lehr- und Vortragstätigkeit in der Berufs- und Erwachsenenbildung, an österreichischen und europäischen Universitäten; 2001-2005 Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie.
Arbeitsschwerpunkte in Forschung, Lehre und Praxis: Innovation, insbesondere soziale Innovation; soziale Bedingungen und Effekte von Wissen, Wissenschaft- und Technik; Arbeit, Lernen und Leben in der globalen Informationsgesellschaft.
User Innovation als Treiber nachhaltiger, regionaler Entwicklungen am Beispiel Smart City (inkl. Case Study)
Dr. Doris Wilhelmer, Foresight & Poilicy Development Department, Austrian Institute of Technology
Gerhard Riegler, Marketing & Controlling, Stadtwerke Amstetten
Abstract
Der 2011 durchgeführter Foresight (FS) Prozess „Smart City AMSTETTEN 2020+“ will aufzeigen, auf welche Weise europäische (SET Plan) Ziele auf kommunaler Ebene für Stadt, Industrie, Zivilgesellschaft, Bürger sowie für die Neuausrichtung bestehender Organisationsstrategien genutzt werden können. Ziel ist, eine gemeinsame Zukunftsorientierung und informierte Entscheidungsbasis für die strategische Stadtentwicklung zu schaffen. Durch koordiniertes Handeln aller Stakeholder sollen soziale Ausgewogenheit (Bürger), ökonomischer Erfolg (lokal angesiedelte Industrie, Stadt) und ökologisch nachhaltige Entwicklungen (Klima, Energiesystem) in Kooperation erfolgreich umgesetzt werden. Diskutiert werden Grenzen und Potentiale des Foresight als „Unser Driven“ Ansatz zur Steigerung von Effektivität und Umsetzungstiefe sektorenübergreifender Entwicklungsvorhaben.
Redner
Dr. Doris Wilhelmer
Foresight & Poilicy Development Department, AIT
Doris Wilhelmer ist Innovationsforscherin am AIT-Austrian Institute of Technology GmbH. Neuartige Kommunikationssettings zur Vernetzung von Wirtschaft, Forschung und Politik im Rahmen von Netzwerken und Foresightprozessen stellen einen ihrer Schwerpunkte dar. 2008 hat Doris Wilhelmer im Rahmen ihrer Dissertation „Syntax für eine komplementäre Innovationsberatung“ einen neuartigen Ansatz entwickelt, der Methoden des partizipativen Foresight mit Experten-Know-how und Methoden der systemischen Organisationsentwicklung verknüpft. Ihr Ziel ist, sowohl makro- als auch mikroökonomische Perspektiven für Anstoßen neuartiger Entwicklungsmöglichkeiten sozialer Systeme nutzbar zu machen. Ihre Ausbildungen (OE, GD, Familientherapie etc.) bilden eine gute Basis für das Aufsetzen zieldienlicher Kommunikationssettings.
Mag. Gerhard Riegler
Marketing & Controlling, Stadtwerke Amstetten
Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Marketing und Unternehmensgründung war Gerhard Riegler zehn Jahre als Zentrumsmanager im RIZ Gründerzentrum Amstetten für Beratung und Coaching von Jungunternehmern sowie die administrative Zentrumsleitung zuständig. Zu seinen Aufgaben zählten neben der Erstellung und Bewertung von Businessplänen auch die Begleitung diverser Innovationsprojekte (Amstetten 2020+, Gender Mainstreaming in der Gründungsberatung, Zukunftsakademie Mostviertel). Seit 2008 ist Gerhard Riegler als Stabstelle der Direktion für Marketing und Controlling der STADTwerke Amstetten zuständig. Daneben koordiniert er gemeinsam mit Mag. Hermann Gruber vom Stadtamt der Stadtgemeinde Amstetten die Aktivitäten des Nachhaltigkeitsprogramms Amstetten 2020+
Software im Innovationsmanagement
(FESTSAAL)
Mit CS PIM das eigene Innovationspotenzial ausschöpfen und Wettbewerbsvorteile sichern (inkl. Case Study)
Ing. Mag. Dominik Daumann, Manager, Campana & Schott Realisierungsmanagement
Abstract
Die Entwicklung von Innovationen ist für Unternehmen überlebenswichtig. Doch oftmals werden vorhandene Potenziale nicht ausgeschöpft und kostbare Ideen liegen im eigenen Unternehmen brach. Die Kompetenz im Bereich Innovationsmanagement von Campana & Schott in Kombination mit hauseigenen Software-Lösungen (basierend auf Microsoft-Standard-Technologien) hilft Unternehmen das eigene Innovationspotenzial auszuschöpfen.
Anhand eines ausgewählten Kundenbeispiels aus der Pharmaindustrie wird eine konkrete Lösung vorgestellt, mit der die Verankerung eines Innovationsmanagementprozesses als Quelle für die Entwicklung neuer Produkte gelungen ist.
Redner
Ing. Mag. Dominik Daumann
Manager, Campana & Schott Realisierungsmanagement
Ing. Mag. Dominik Daumann ist Manager für Österreich und Osteuropa bei Campana & Schott. Campana & Schott ist ein international tätiges Beratungsunternehmen für Projektmanagement und Prozessoptimierung. Nach Absolvierung der Ausbildung zum Kunststofftechniker am TGM studierte Herr Daumann Wirtschaftsinformatik an der Universität Wien und an der technischen Universität Wien. Seine bisherigen Stationen führten Herrn Daumann als Projektleiter und Berater zu den Themen Kollaboration, Prozessoptimierung sowie Projekt- und Portfoliomanagement durch zahlreiche Branchen: Elektronik, Infrastruktur, Energie, Banken, Abfallwirtschaft, Transportwesen, Immobilien, Pharmabereich, öffentliche Verwaltung und Informationstechnologie.
Innovationsmanagement mit einer PLM Strategie
Leonhard Muigg, Enterprise Sales Executive, Siemens Industry Software
Abstract
Product Lifecylce Management (PLM) unterstützt und optimiert Prozesse. PLM ist eine durchgehende Integration von Prozessen, IT-Systemen sowie Daten entlang eines Produktlebenszyklus in einer gemeinsamen Wissensbasis.
In den heutigen stark von Wettbewerb gekennzeichneten globalen Märkten müssen führende Unternehmen erstklassige Produkte entwickeln und anbieten. Dabei sind Innovationen der Schlüssel zum Erfolg – durchschnittliche Unternehmen benötigen aber rund 3000 Ideen für ein erfolgreiches Produkt. Unternehmen sind also herausgefordert, mehr Ideen in erfolgreiche Produkte umzuwandeln.
Erfahren Sie wie Sie Im heutigen wirtschaftlichen Umfeld der Komplexität von immer kürzeren Entwicklungszeiten, Optimierung von Ressourcen, Nachhaltigkeit und Globalisierung der Märkt mit einer PLM Strategie erfolgreich begegnen können.
Redner
Leonhard Muigg
Enterprise Sales Executive, Siemens Industry Software
Leonhard Muigg ist seit 2008 bei Siemens PLM Software als Enterprise Sales Executive angestellt. Seit Ende 1998 mit dem Thema Digitale Fertigung und Digitale Fabrik in Österreich tätig – damals noch für Tecnomatix. Bringt mittlerweile mehr als 20 Jahre Vertriebs- und Consultingerfahrung aus dem Bereich Produktentwicklung, CAD Datenmanagement und digitaler Fertigung mit.
12:45 – 14:00 Mittagessen
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14:00 – 15:00 Parallele Vorträge
Plenum Discussion
(PLENUM-BURGSAAL)
Zukunft der Innovation - Herausforderungen an Innovationssystem und Mensch
Dr. Matthias Kaiserswerth, Director and Vice President, IBM Research, Zürich Anthony Ulwick, Founder and CEO, Strategyn Inc, USA DI Günther Wellenzohn, Innovationsmanager, Infineon Technologies Austria DI Dr. Martin Steinwender, Leiter Competence Center, Fritz Egger, Holzwerkstoffe
Abstract
Diskussion in Kleingruppen
Blitzlichter aus der Kleingruppendiskussion
Redner
Dr. Matthias Kaiserwerth
Director and Vice President, IBM Research, Zürich
Anthony Ulwick
Founder and CEO, Strategyn Inc, USA
DI Günther Wellenzohn
Innovationsmanager, Infineon Technologies Austria
DI Dr. Martin Steinwender
Leiter Competence Center, Fritz Egger, Holzwerkstoffe
Innovationskultur
(RÜSTKAMMER)
Zur Messung des Innovationsklimas in Teams und Unternehmen sowie neue Ansätze zur Verbesserung
Prof. Dr. Walter Schiebel, Leiter Institut für Marketing & Innovation, Universität für Bodenkultur Wien
Abstract
Worum geht es?
Dass man nicht mehr wie bisher das Innovationsklima in Teams bzw. Unternehmen getrennt messen muss, sondern dass es ein Verfahren gibt mit dem man beides gleichzeitig messen kann. Weiters, dass es als Orientierungshilfe für Standortentscheidungen innovativer Unternehmen unsere Vorgehensweise gibt, das regionale Innovationsklima zu messen. Schlussendlich, dass die innovationsklimarelevanten Persönlichkeitseigenschaften Innovationsbereitschaft und Innovationsfähigkeit mit einem Selbsttest gemessen und mit einem Trainingsprogramm gestärkt werden können.
Was ist das Besondere an diesem Vortrag?
Zu erfahren, wie Innovationsklima in Teams, Unternehmen und Regionen gemessen wird und bei Nichtentsprechung Verbesserungsansätze zu kennen die zur Attraktivitätssteigerung beitragen und einen Brain-Gain auszulösen können.
Redner
Prof. Dr. Walter Schiebel
Leiter Institut für Marketing & Innovation, Universität für Bodenkultur Wien
1948, Leiter des Instituts für Marketing & Innovation, Ordentlicher Universitätsprofessor für Agrarmarketing der Universität für Bodenkultur Wien (seit 1992), Vize-Rektor der BOKU (1996-2001), Universitätsdozent für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre der Wirtschaftsuniversität Wien (seit 1986). Gastprofessor und Gastvortragender in Amerika, Asien, Europa, Kanada und Neuseeland. Projektleiter/-mitarbeiter von/in 60 (inter-)nationalen Projekten und Autor/Mitautor von 100 Publikationen und Autor/Herausgeber von 21 Fachbüchern, Inhaber inter-/nationaler Auszeichnungen und Mitglied in (inter-)nationalen Vereinigungen. Professor Schiebel lehrt und forscht mit Schwerpunkt nachhaltige Produktentwicklung, Corporate Social Responsibility, Value Chain Branding, unternehmerInnenrelevante Persönlichkeitseigenschaften und Innovationsklima.
unliMMited Innovation im Mary-Melnhof Konzern – von der Idee zum Markterfolg (inkl. Case Study FOODBOARD™)
Michael Luneschnik, BSc, MA, Innovation Manager, Mayr-Melnhof Karton
Mag. Christian Neumann, New Business Manager, Mayr-Melnhof Karton
Abstract
Beim europaweit führenden Karton- und Faltschachtelerzeuger, der Mayr - Melnhof Gruppe, wird Innovationskultur durch den "unliMMited Innovation- Prozess" von der Ideenfindung über die Entwicklung bis hin zur erfolgreichen Markteinführung nachhaltig gelebt. Hr. Michael Luneschnik, Innovation Manager, stellt "Best Practice"-Beispiele zum Innovationsmanagement bei MM- Karton sowie einen Erfahrungsbericht zur laufenden Adaptation des Innovationsprozesses vor.
Danach präsentiert Hr. Christian Neumann, New Business Manager, eine "Case Study" zu einer der jüngsten Innovationen von MM - Karton - FOODBOARD(TM). In der Präsentation wird veranschaulicht, wie MM - Karton durch „unliMMited Innovation“ einen neuen Standard in der Verpackungssicherheit setzt und dadurch die vieldiskutierte Thematik der Mineralölmigration industriell löst.
Redner
Michael Luneschnik, BSc, MA
Innovation Manager, Mayr-Melnhof Karton
Herr Luneschnik studierte Innovationsmanagement in Graz und ist bei Mayr Melnhof GmbH für das divisionale Innovationsmanagement verantwortlich. In seiner derzeitigen Tätigkeit liegt der Fokus auf die strategische Ausrichtung der Innovationsaktivitäten des Unternehmens und des Weiteren auf die kontinuierliche Adaptierung des bestehenden Innovationsprozesses.
Zuvor war Herr Luneschnik in einem führenden Logistikunternehmen als Projektleiter für Großprojekte und als Innovationsmanager in einem international operierenden Unternehmen im Bereich des Sondermaschinenbaus beschäftigt. Er leitete eine Vielzahl von Innovationsprojekten und führte durch die Anwendung von Innovationstools Ideen zu marktreifen Produkten und Dienstleistungen.
Mag. Christian Neumann
New Business Manager / Project Head FOODBOARD™ Mayr-Melnhof Karton
Hr. Neumann studierte Internationale Betriebswirtschaft in den USA und Wien und ist bei Mayr-Melnhof Karton GmbH für den Bereich New Business Development verantwortlich. Davor arbeitete Hr. Neumann als Innovations- & New Business Development Consultant und leitete dabei internationale Projekte in Europa, USA und Asien.
Neben den NewBiz Aktivitäten von MM - Karton ist Hr. Neumann Projektleiter für das Projekt FOODBOARDTM – MM-Karton’s neuester Innovation für Verpackungssicherheit. Hr. Neumann identifiziert Applikationen für neue Marktsegmente und fördert New Business Projekte von der Idee bis hin zum Markterfolg.
Produktinnovation
(FESTSAAL)
Der aktive Kontaktflansch – Markteinführung einer Produktinnovation unterstützt durch die ODI-Methode (inkl. Case Study)
DI Dr. Ronald Naderer, MBA, Geschäftsführung, FerRobotics Compliant Robot Technology
Mag. Holger Kreisel, Produkt- und Innovationsmanagement,
FerRobotics Compliant Robot Technology
Abstract
Der Roboter wird zum gefühlvollen Werker. Genau darin liegt die besondere Herausforderung im Zukunftstrend der „sanften Automatisierung“: Flexible Roboter, die toleranzrelevante Abläufe eigenaktiv integrieren, einfach indem das Gerät fühlt und intuitiv reagiert. Der Aktive Kontaktflansch ACF verleiht Standardrobotern genau dieses Kontaktgefühl und induziert eine breite Innovationsspirale. ACF-Roboterlösungen sind außergewöhnlich wirtschaftlich und anwenderfreundlich. Sie laden dazu ein, berührungssensitive und komplexe Aufgaben radikal neu zu durchleuchten und Optimierung abzuleiten. Testphase und Markteinführung wurden durch die ODI-Analyse begleitet. Der ACF ist in der Automobilindustrie (Mercedes, VW, Audi, BMW) sowie in einer breiten Palette von weiteren innovativen Anwendungen im Einsatz.
Redner
DI Dr. Ronald Naderer, MBA
Geschäftsführung, FerRobotics Compliant Robot Technology
Co-Gründer der FerRobotics Compliant Robot Technology GmbH. Sein Spezialgebiet sind innovative, flexible Robotersystem und deren Integration im humanorientierten Umfeld, von der industriellen Industrieanwendung bis hin zur Medizintechnik. Aktuell baut er mit dem im Hause FerRobotics entwickelten Aktiven Kontaktflansch ACF am Robotiksektor das neue Anwendungsverständnis für intuitive, sanfte Robotersysteme auf.
Mag. Holger Kreisel
Produkt- und Innovationsmanagement, FerRobotics Compliant Robot Technology
Innovation & Emotionalisierung der Axt (inkl. Case Study)
Dr. Leonhard Müller, Geschäftsführung, Himmelberger Zeughammerwerke, Leonhard Müller & Söhne
DI Jürgen Jantschgi, Geschäftführung, Jantschgi C&R
Abstract
Der Vortrag handelt von der Innovationsgeschichte der letzten Jahre der Fa. Himmelberger Zeughammerwerke Leonhard Müller & Söhne aus Frantschach in Kärnten, eines Gewerbeunternehmens mit einer mehr als 300jährigen Geschichte.
Die Fa. Müller hat in den letzten Jahren mit Produktinnovationen, wie der Dynamischen Spaltaxt oder der Triffix ("eine Axt, mit der jeder trifft"), auf sich aufmerksam gemacht und auch im Bereich Marktinnovationen Aktivitäten gestartet ("Emotionalisierung der Axt" inkl. Eventmarketing).
Der Vortrag soll zeigen, wie ein Gewerbeunternehmen einfach und erfolgreich methodische Ansätze (z.B. aus TRIZ & Blue Ocean) als Unterstützung nutzen kann und welche positive Auswirkungen (nach innen & aussen) die Beschäftigung mit Innovation in einem Unternehmen bewirken kann.
Redner
Mag. Leonhard Müller
Geschäftsführung Himmelberger Zeughammerwerke, Leonhard Müller & Söhne
Leonhard Müller wurde 1964 in Wolfsberg / Kärnten geboren. Nachdem er am Stiftsgymnasium Sankt Paul im Lavanttal abschloss begann Leonhard Müller das Studium der Betriebswirtschaftslehre in Graz (Mag. rer.soc. oec.) und dasStudium der Soziologie in Klagenfurt (Dr. phil.).
Seit 1992 ist Leonhard Müller Geschäftsführer des familieneigenen Schmiedebetriebes.
DI Jürgen Jantschgi
Geschäftführung, Jantschgi C&R
DI Jürgen Jantschgi studierte an der TU Graz Verfahrenstechnik. Seit 2008 ist er mit Jantschgi Consulting & Research als selbständiger Berater mit den Schwerpunkten Innovations- & Kreativitätsmethoden, v.a. TRIZ & Systematic Innovation, tätig. Hr. Jantschgi ist u.a. Mitglied des Normungsausschusses Innovationsmanagement und Inhaber des TRIZ Level 3 Zertifikat der Interrnationalen TRIZ Association MATRIZ. Seit 2009 ist er Mitglied des Lehrkörpers der HTL Wolfsberg und seit 2011 einer der Leiter der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Entrepreneurship & Innovation an HTL´s.
15:00 – 15:30 Pause
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15:30 – 16:30 Parallele Vorträge
Innovationssystem
(PLENUM-BURGSAAL)
Innovation-Culture @ Infineon Austria (inkl. Case Study)
DI Günther Wellenzohn, Innovationsmanager, Infineon Technologies Austria
Abstract
Es geht um die Menschen – Menschen machen Innovationen. Ausbau des Innovations-Vorsprungs durch unser ganzheitliches und integriertes Innovations-Management-System. Vier Wege führen zum Erfolg: der kulturelle, der kreative, der formale, der Sichtbarkeitsweg.
Redner
DI Günther Wellenzohn
Innovationsmanager, Infineon Technologies Austria
Langjährige Erfahrung in technischen Bereichen als Projektleiter, Abteilungsleiter (Firma Siemens Halbleiter / Infineon in Villach. Ausbildung zum EFQM-Assessor und Six Sigma Black Belt
Ab 2004 Leitung Entwicklung für neue Verfahren und Prozesse in der Produktion. Standortübergreifende Leitung von Teams in einem Produktionscluster München, Regensburg, Villach. Ein wesentlicher Schwerpunkt dabei das Erarbeiten der Innovations-Roadmap und deren Umsetzung.
Seit April 2010 Innovations-Manager für Infineon Österreich mit Fokus auf ganzheitliches Innovations-Management. Neben technischen Themen liegt ein wesentlicher Schwerpunkt auf dem Thema Innovations-Kultur.
Die größten Irrtümer in der technologischen Innovation
DI Bruno Lindorfer, Geschäftsführung, TMG OÖ. Technologie und Marketing
Abstract
Der Autor geht in seinem Vortrag - basierend auf seiner 28-jährigen Erfahrung in leitenden Funktionen in F&E in großen Industrieunternehmen - auf die größten Irrtümer und Irrglauben in der technologischen Innovation ein. Zu diesen Irrglauben gehört, dass „neue technische Produkte teurer sein dürfen als bestehende, wenn sie mehr technische Features bieten“ oder die großteils völlig überzogene Hoffnung betr. der Erfolgsquoten in der Innovation technischer Produkte. Neben dem Aufzeigen von Irrtümern werden aber auch Lösungsansätze präsentiert, insbesondere („branchenunabhängige“) Erfolgsfaktoren in der Innovation sowie einige wenige Grundprinzipen („to does“). Abschließend wird versucht „Die Irrtümer in Innovationstrategien von Regionen, Ländern und der EU“ darzustellen.
Redner
DI Bruno Lindorfer
Geschäftsführer, TMG OÖ. Technologie und Marketing
Herr Dipl. Ing. Bruno Lindorfer studierte Maschinenbau an der TU Wien.
1981 startete er seine Berufslaufbahn in der VOEST‑ALPINE AG in Linz, Abteilung Technische Software „Thermotechnik“, deren Leitung er 1985 übernahm. 1990 wurde Herr Lindorfer zum Leiter der Abteilung F&E Stranggießanlagen der Voest‑Alpine Industrieanlagenbau GmbH (die heutige SIEMENS VAI) ernannt. 1998 wurde Herr Lindorfer zum Bereichsleiter der zentralen F&E der gesamten VAI global bestellt und ihm eine Gesamtprokura der VAI erteilt. Seit 1.10.2008 ist Lindorfer Geschäftsführer der OÖ Technologie‑ und Marketinggesellschaft (TMG) und seit 1.7.2011 zusätzlich Geschäftsführer der OÖ Innovationsholding GmbH.
Lindorfer hatte und hat viele Funktionen in der Innovation Community. So ist er u. a. Lehrbeauftragter für Innovationsmanagement an der JKU Linz sowie Aufsichtsratsvorsitzender der CATT und tech2b und Mitglied des Aufsichtsrates des LKR Ranshofen.
Innovation 2.0
(RÜSTKAMMER)
Die Rho Community – eine Service Community für den Mittelstand
(inkl. Case Study)
Denis Eser, BSc, Produktmanager, myIdeaNet, HYVE Innovation Community
Dr. Stefanie Lernbecher, Teamleiterin IdeaNet Business,
HYVE Innovation Community
Abstract
Alleinstellungsmerkmal des Mittelstandes ist es von je her seine Kunden zu kennen und auf eine persönliche Art und Weise zu betreuen. Im Zuge der zunehmenden Globalisierung wird dies zu einer immer größeren Herausforderung, da eine regionale Nähe des Kunden zum Unternehmen immer seltener gegeben ist. Die Rho Community der Firma Durst zeigt wie unter Einsatz einer modernen Web 2.0-Plattform diese Herausforderung auf elegante und effiziente Art und Weise gemeistert werden kann. Sie ist ein anschauliches Beispiel wie solche Plattformen nicht nur im Bereich der Neuproduktentwicklung und des Marketings, sondern auch im Bereich Service und Kundenbindung eine wertvolle Prozessunterstützung sein können.
Redner
Denis Eser, BSc
Produktmanager myIdeaNet, HYVE Innovation Community
Denis Eser arbeitet seit März 2010 für die HYVE AG und ist dort Produktmanager für die Software as a Service Ideenmanagement-Lösung myIdeaNet. Im Verlauf seiner Zeit bei HYVE leitete er mehrere Open Innovation-Projekte, diese Erfahrung nützt er nun für die Konzeption und Vermarktung von Ideenmanagement-Plattformen. Vor seiner Tätigkeit bei HYVE studierte er Wirtschaftswissenschaften mit den Schwerpunkten Marketing und Projektmanagement an der Universität Innsbruck. In seiner Abschlussarbeit hat er während eines Praktikums bei HYVE den Einfluss von Co-Creation auf das Spendenverhalten im Rahmen eines Crowdsourcing-Spendenprojektes untersucht.
Dr. Stefanie Lernbecher
Teamleiterin IdeaNet Business, HYVE Innovation Community
Dr. Stefanie Lernbecher arbeitet seit Mai 2010 für die HYVE AG und leitet dort den Bereich IdeaNet Business. Sie konzipiert und betreut individuelle unternehmensinterne Ideen- und Innovationsmanagementlösungen. Vor Ihrer Tätigkeit bei HYVE hat sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU München zu offenen Innovationsprozessen geforscht und mehrere Lead-User-Projekte geleitet. Weitere berufliche Stationen führten sie ins Innovations- und Transfermanagement der BMW Group und als Dozentin für Gründungsmanagement zur UnternehmerTUM GmbH. Sie promovierte im Fach Innovationsmanagement zu einem Thema aus dem Bereich gewerblicher Rechtsschutz („Defensive Publishing“) an der TU München.
unserAller Community entwickelt Duschcreme und Salatdressing (inkl. Case Study)
Catharina von Delden, MBA, Geschäftsführung, innosabi
Abstract
Immer mehr Unternehmen setzen ganz bewusst auf die „Crowd”, also die Schwarmintelligenz ihrer Kunden, wenn es darum geht, neue Produkte zu entwickeln. Sie lernen, welche Bedürfnisse und Wünsche heute noch nicht befriedigt werden und welche Produktideen ihre Kunden haben, um diese zu beantworten.
In diesem Vortrag erfahren Sie am Praxisbeispiel unserAller.de, welche Stolpersteine es zu umgehen gilt und wie Sie am effektivsten und erfolgreichsten Co-Creation für Ihr Unternehmen einsetzen.
Redner
Catharina von Delden
Geschäftsführung, innosabi
Catharina van Delden ist Gründerin und CEO der innosabi GmbH, die es Unternehmen ermöglicht, Konsumenten in frühe Phasen von Innovationsprozessen zu integrieren. Mit unserAller.de konnte innosabi die größte Co-Creation Plattform in Deutschland mit 13.000 Mitgliedern schaffen.
Frau van Delden hat einen MBA der TU München und UC Berkeley absolviert sowie Betriebswirtschaft und Lebensmittelproduktion studiert. Sie ist mehrfache Preisträgerin des INFOCOM future leadership awards zu den Themen „Innovation in a downturn” und „Innovation driving service excellence” sowie Autorin diverser Publikationen zu den Themen Open Innovation und Social Media Marketing.
IPR und Kooperation
(FESTSAAL)
Wissensvorsprung aus vorhandenen Erkenntnissen
DI Gerhard Stelzer, Projektmanager, Patent- und Technologieverwertung, tecnet equity NÖ Technologiebeteiligungs-Invest
Abstract
In diesem Vortrag wird eine häufig übersehene Möglichkeit zur Verbesserung des Unternehmens-Wissensstandes vorgestellt. Dazu wird gezeigt, wie internationales Patentwissen aus kostenlosen, über das Internet frei zugänglichen Datenbanken einem Betrieb wirtschaftliche Vorteile bringen kann.
Das hilft einerseits Doppelerfindungen zu vermeiden und andererseits lizenzpflichtige oder insbesondere auch lizenzfreie in den Patentpublikationen beschriebenen Technologien zu nützen.
Letztere sind oft aufgrund von Nichterteilung oder Zurückziehung oder Zeit-Ablauf oder aufgrund von nicht bezahlten Patentgebühren ungültig und damit Allgemeingut.
Technologie-Screening in Patent-Datenbanken sollte Teilbestand für ressourcen-schonende Innovationspolitik. Die Methode dazu wird mit Beispielen kurz vorgestellt.
Redner
DI Gerhard Stelzer
Projektmanager, Patent- und Technologieverwertung, NÖ Technologiebeteiligungs-Invest
DI Gerhard Stelzer ist seit 2009 Manager zur internationalen Patent- und Technologieverwertung bei tecnet equity, wobei er Forschungsinstitutionen der Region in und um Niederösterreich unterstützt.
Der Grazer leitet darüber hinaus seit 2003 die „Patent-Initiative“, ein steirisches Schutzrechts-Management Beratungsunternehmen.
Als Absolvent der Technischen Universität in Graz im Fachgebiet Elektronik und Nachrichtentechnik und nach der Ausbildung zum Toningenieur an der Kunstuniversität Graz führte seine Laufbahn zunächst zu austriamicrosystems in Unterpremstätten. Dort war er über sieben Jahre in der Entwicklung, im Produktmanagement und auch im Marketing von Elektronikbausteinen und Sensorschaltkreisen tätig.
Innovation an der Schnittstelle Lehre und Industrie (inkl. Case Study)
DI Dr. Kurt Woletz, Leiter Institut Management, Wirtschaft, Recht, FH Technikum Wien
DI (FH) Maria Tagwerker-Sturm, MBA MSc NPDP, Innovationsmanagerin, Doka Industrie
Abstract
Die Erfahrungen des Masterstudiengangs „Innovations- und Technologie-management“ der FH Technikum Wien in der Kooperation mit namhaften Industrieunternehmen bei der Ausführung von Innovationsvorhaben durch Studierenden werden aus Sicht der Industrie und Lehre kritisch betrachtet. Die Ergebnisse der erfolgreichen Kooperationsprojekte mit Siemens AG Österreich („Smart Metering – eine Supertechnologie? Wie kann der Nutzen für den Anwender sichtbar gemacht werden?“) und mit Doka („Entwickeln, was der Kunde wirklich will!?“) werden vorgestellt.
Redner
DI Dr. Kurt Woletz
Leiter Institut Management, Wirtschaft, Recht, FH Technikum Wien
Kurt Woletz ist seit 2000 an der Fachhochschule Technikum Wien als hauptberuflicher Lektor und Leiter des Instituts „Management Wirtschaft Recht“ tätig und leitet seit 2006 dem berufsbegleitenden Masterstudiengang „Innovations- und Technologiemanagement“. Davor war Kurt Woletz 24 Jahre für internationale Konzerne in Senior - Managementpositionen tätig. Er verfügt über umfassende Erfahrung in der Leitung internationaler Großprojekte auf allen Kontinenten und der Führung von verteilten Projektteams. Sein persönlicher Forschungsschwerpunkt sind technische Innovationen für ältere Menschen – ambient assisted living.
DI (FH) Maria Tagwerker-Sturm, MBA MSc NPDP
Innovationsmanagerin, Doka Industrie
Maria Tagwerker-Sturm ist zuständig für das Innovationsmanagement bei Doka, eines der weltweit führenden Unternehmen in der Schalungstechnik für alle Bereiche am Bau. Zuvor war sie für das Ideen-und Innovationsmanagement bei Mondi zuständig und als Lektorin für Wissensmanagement an der Austrian Marketing University tätig. Maria Tagwerker-Sturm hat einen Abschluss in Medien und Telekommunikation, einen MSc in Wissensmanagement und einen MBA in General Management. Neben ihrer Tätigkeit als Innovationsmanagerin ist sie Gründerin und Obfrau der PDMA Austria (www.pdma-austria.at). Nebenbei betreibt sie den Innovations-Blog www.inknowaktion.com
16:30 – 16:45 Pause
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16:45 – 17:05 Plenum Special – Elevator Pitch Innovation Outcomes
Plenum Special – Elevator Pitch Innovation Outcomes
(PLENUM-BURGSAAL)
Cradle-to-Cradle© – die nächste Generation der Umweltfreundlichkeit. Abfall = Nahrung. So würde die Natur drucken.
Reinhard Herok, Nachhaltigkeitsbotschafter und CSR-Networker, gugler cross media
Abstract
Immer mehr Hersteller bemühen sich, ihre Produkte zu optimieren, um einen kleineren ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen. Allein durch Verringern und Vermeiden lassen sich aber keine Probleme aus der Welt schaffen! Höchste Zeit radikal umzudenken und Produkte zu schaffen, die nach Ablauf ihres Lebenszyklus immer wieder in biologische oder technische Kreisläufe zurückfließen können. Die Basis dafür liefert Cradle-to-Cradle©, ein innovatives Design-Konzept, das sich am Vorbild der Natur orientiert. Bei Cradle-to-Cradle© - Druckprodukten werden schädliche Inhaltstoffe durch Substanzen ersetzt, die bedenkenlos in den Stoffströmen zirkulieren und sogar nützlich sein können. Warum es gerade jetzt Sinn macht diesen innovativen Weg zu gehen und damit auch Schluss mit Ressourcenvernichtung zu machen, all das werde ich in meinem Vortrag zeigen.
Redner
Reinhard Herok
Nachhaltigkeitsbotschafter und CSR-Networker, gugler cross media
Reinhard Herok, Wien, geboren 1961 in Salzburg, seit 1998 in Wien; Studium der Betriebswirtschaft, Ausbildungen in Businessmanagement und Markt‑ und Kommunikationsforschung, Trainer für Erwachsenenbildung und Coach; 1989 bis 1994 Abgeordneter zum Salzburger Landtag (Kultur‑, Jugend‑ und Europasprecher); Als Etatdirektor bei den Werbeagenturen J. Walter Thompson, Leo Burnett und Wirz verantwortlich für die Betreuung von nationalen und internationalen Kunden. Seit 2007 bei gugler* cross media, verantwortlich für die Bereiche Unternehmenskommunikation und Nachhaltigkeit; Vortragender, Berater und Multiplikator in allen CSR‑relevanten Themenstellungen
Competencemix + Peoplemix + Methodologymix
Sabina Oblak, Director Assessment & Development, Iventa Austria Personalberatung
Abstract
Innovation, Kreativität, Geschwindigkeit, Kundennähe, Flexibilität und Nachhaltigkeit werden immer größere Faktoren, die zum Unternehmenserfolg beitragen. Diese Erfolgsfaktoren haben auch Konsequenzen auf die Personalentwicklung – deshalb beantworten wir die Frage, wie innovatives Personalmanagement aussehen kann, das die Anforderungen der Märkte unterstützt.
Redner
Sabina Oblak
Director Assessment & Development, Iventa Austria Personalberatung
Sabina Oblak ist als Director Assessment & Development für den Geschäftsbereich der Personalentwicklung innerhalb der Iventa-Gruppe verantwortlich und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Führungs- und Personalentwicklungsbereich unterschiedlichster Branchen. Insbesondere war sie auch 11 Jahre in der Mitarbeiter- und Führungskräfteentwicklung im Bereich Bank & Dienstleistung tätig. Sabina Oblak studierte Human, Corporate & IT Competence.
Schwerpunkte in Ihrem Arbeitsbereich:
Identifikation und Evaluierung (Potenzialanalysen, (Online-)Assessments, Managementaudits) von Potenzialen/Talenten sowie deren Entwicklung und Begleitung individuell und in Gruppen.
Konzeption und Implementierung von Kompetenzmanagementprozessen sowie die Vernetzung mit den beteiligten Personen (zB HR, Management, Mitarbeiter, …) und den unterstützenden Personalentwicklungsinstrumenten.
Digitale Immigranten - Produkte für Ältere entwickeln und vermarkten
Mag. Karin Schaumberger, Chief Marketing Officer, emporia Telecom
Abstract
Immer mehr Hersteller entdecken ältere Konsumenten als Zielgruppe, es gibt Silver Surfer und Silver Gamer. Wichtig ist jedoch Produkte zu entwickeln, die für die Zielgruppe erstens relevant und zweitens einfach zu bedienen sind. Nur so kann sichergestellt werden, dass sie auch benutzt werden. Eine Produktentwicklung unter den Gesichtspunkten des Inclusive Designs und die Fokussierung auf den Nutzer ist dabei der Schlüssel um Produkte zu entwickeln, die jeder einfach benutzen kann. In der Kommunikation hin zur Zielgruppe ist vor allem Vertrauen, Wertschätzung und Information wichtig.
Redner
Mag. Karin Schaumberger
Chief Marketing Officer, emporia Telecom
Karin Schaumberger studierte Wirtschaftspädagogik an der Johannes Kepler Universität in Linz. Bereits während des Studiums arbeitete sie bei der VA-TECH ELIN EBG GmbH & Co im strategischen Marketing für Osteuropa. Bevor sie 2003 bei emporia Telecom eingestiegen ist, arbeitete sie als Lektorin an der Akademie für Mediendesign und Werbung in Linz. Bei emporia Telecom, ist sie als CMA für das internationale Marketing verantwortlich. Ihre jahrelange Erfahrung bei emporia haben sie zu einer Expertin im Bereich integrierte Kommunikation für das ältere Kundensegment und generationenübergreifendes Marketing gemacht.Wärmedämmung inklusive
DI (FH) Mario Kubista, Leiter Produkttechnik Österreich, Wienerberger Ziegelindustrie
Abstract
In Zeiten steigenden Umweltbewusstseins sind natürliche und zugleich gesundheitsverträgliche Materialien für Bauherren von zentraler Bedeutung – reine natürliche Rohstoffe bieten ein hohes Maß an Wohngesundheit. Eine neue Ziegelgeneration wurde entwickelt, geprüft und auf den Markt gebracht. Dieser robuste Hochlochziegel findet Einsatz in Wanddicken zwischen 30 – 49 cm, hat eine innenliegende Wärmedämmung aus Steinwolle und ermöglicht energieeffizientes Bauen in monolithischer und massiver Bauweise.
Durch Konzern- und Firmenübergreifende Zusammenarbeit war die Entwicklung dieses neuartigen Kombinationsproduktes in relativ kurzer Zeit möglich. Die Berücksichtigung zur Kombination mit einer weiteren Innovation (DRYFIX System) macht dieses Produkt für den Anwender noch attraktiver.
Redner
DI (FH) Mario Kubista
Leiter Produkttechnik Österreich, Wienerberger Ziegelindustrie
Geboren 1961 in Pottschach, NÖ
Studium Bauingenieurwesen und Baumanagement in Wien,
1986 bis 2000: Statiker und Projektleiter für Neu- und Umbauten im Hoch- und Tiefbau in zwei Wiener Ziviltechniker-Büros (DI Krennbauer und iC Consulenten ZT-GesmbH)
seit 2000: Produktmanager bei der Wienerberger Ziegelindustrie GmbH in Hennersdorf, seit 2006: Leiter der Abteilung Produktentwicklung und Anwendungstechnik
Mitarbeiter als Experte in mehreren Komitees des Österreichischen Normungsinstitutes, Mitarbeiter im Technischen Ausschuss der Österreichischen Ziegelindustrie
Vortragender auf der Europäischen Passivhaustagung
17:05 – 17:20 2nd Young Innovators Professional Awards
Young Innovators Professional Awards
Verleihung des Young Innovators Professional Awards
Ministerialrat Mag. Josef Mandl, Leiter Abteilung 11 Innovation und Transfer, Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Redner
Ministerialrat Mag. Josef Mandl
Leiter Abteilung 11 Innovation und Transfer, Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend
Ausbildung:
Studium der Volkswirtschaft, Universität Wien
Berufsweg:
1981: Eintritt in das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (damals für Handel, Gewerbe und Industrie)
1983-1993: Leiter des Referates Nahrungsmittelindustrie,
1993-1994: Leiter des Referates Technologietransfer,
seit 1994: Leiter der Abteilung Innovation und Technologietransfer,
Internationale Agenden:
1993-2001: Delegierter OECD TIP-Group
1994-2006: Delegierter, EU Innovationsprogrammen
seit 2006: Delegierter in verschiedenen innovationspolitischen Gremien der EU (derzeit in der Untergruppe für Innovation in der Enterprise Policy Group -EPG).
17:20 Endnote
Endnote
Towards the Open Innovation Enterprise
Univ.-Prof. Dr. Christopher Lettl, Direktor, Institut für Entrepreneurship und Innovation, WU Wien
Abstract
Point of departure for this talk is the awareness and growing literature around the phenomenon that companies find themselves in the midst of a paradigm shift from closed and producer-centered ways of innovating to more open and user-centered innovation processes. To improve their innovative performance and to increase their competitiveness, more and more firms are experimenting with open and user innovation approaches. In this talk such approaches will be discussed. It will also be discussed how a focal producer firm can employ user-centric business models and the corresponding new organizational forms for innovation.
Redner
Univ.-Prof. Dr. Christopher Lettl
Direktor, Institut für Entrepreneurship und Innovation, WU Wien
Professor Christopher Lettl is Director of the Institute for Entrepreneurship and Innovation at the Vienna University of Economics and Business. He is also Director of the Research Program on Business Model Innovation at the Department of Strategic Management and Innovation. He is also Academic Director of the International Summer University Russia in Vienna. He leads the User Innovation Research Initiative Vienna together with Professor Nikolaus Franke.
His research areas are user innovation, new organizational forms for innovation, multi-institutional development collaborations, and more generally entrepreneurship, innovation management, organizational design and strategy. He has been cooperating in his research with scholars from Massachusetts Institute of Technology (MIT), Berkeley University of California, Bocconi University, Copenhagen Business School, University of Zurich and ETH Zurich, Pennsylvania State University, University of Groningen, Norwegian School of Management, Berlin University of Technology, and several others.
Schlussdiskussion und Ausblick mit Vortragenden
Networking und Buffet










