INNOVATION IN ORGANISATIONEN

INNOVATIONSKULTUR FÖRDERN

 

So häufig der Begriff "Innovation" heute verwendet wird, so vielen Deutungen unterliegt er. Meist wird darunter nur vage "etwas Neuartiges" verstanden. Diese Diffusität erschwert es, alle Kräfte auf die Verbesserung der Innovationsleistung auszurichten.

Deshalb ist ein klares Verständnis dafür, was eine Innovation ist, und welche Innovationsarten und Innovationsgrade es gibt, von grundlegender Bedeutung. Es ist der wichtigste Schritt, wenn sich ein Unternehmen dazu entschließt, ein Innovationsmanagementsystem einzuführen, seine Innovationskraft permanent zu steigern und sich zu einem innovativen Unternehmen weiterzuentwickeln.

Definition Innovation

"Innovation is the process of finding economic applications for inventions."

Joseph A. Schumpeter, österr. Nationalökonom

Mehr als nur eine Idee oder Erfindung!

Der Begriff "Innovation" leitet sich aus dem lateinischen Verb "innovare" (erneuern) ab. Im wirtschaftlichen Umfeld erfolgte eine Spezifizierung des Begriffs durch den österreichischen Nationalökonom Joseph A. Schumpeter.

Innovation ist mehr als die Erfindung einer technischen oder organisatorischen Neuerung. Eine Innovation findet dann statt, wenn die Neuerung auch wirtschaftlich erfolgreich ist. Damit unterscheidet sich der Innovationsbegriff von der Idee oder der Invention, denn er umfasst auch die wirtschaftlich erfolgreiche Umsetzung dieser.

 

Das innovative Unternehmen - Vier Handlungsfelder zur Einführung eines Innovationsmanagementsystems (IMS)

Um die Innovationskultur zu fördern, müssen einerseits die Strategie, Kultur und Organisation eines Unternehmens auf die Steigerung der Innovationskraft ausgerichtet werden. Andererseits muss ein systematischer Prozess sicherstellen, dass die richtigen Ideen generiert und in möglichst effizienter Weise umgesetzt werden. Es ist die Aufgabe des Innovationsmanagements, diese Aspekte zu integrieren und damit die Fähigkeit zur permanenten Innovation sicherzustellen.

Wir, die PFI – Plattform für Innovation, haben vier Handlungsfelder identifiziert, um ein integriertes Innovationsmanagementsystem (IMS) in einem Unternehmen einzuführen.

Einheitliches Innovationsverständnis schaffen

Die Basis für die Schaffung eines einheitlichen Verständnisses für Innovation ist es, die unterschiedlichen

  • Innovationsarten (Produkt-, Geschäftsmodellinnovation, etc.) und
  • Innovationsgrade (radikal, inkrementell, etc.) zu kennen, für das eigene Unternehmen zu definieren und mit Beispielen zu hinterlegen.
Innovationsfelder, Innovationsziele und Innovationsportfolio festlegen

Der zweite Schritt ist das Treffen von strategischen Entscheidungen im Innovationsmanagement.

  • Wo wollen wir Innovation? Was wollen wir innovieren?
  • Wozu wollen wir Innovation? Welche Ziele wollen wir erreichen?
  • Wie wollen wir das erreichen? Mit welchen Vorhaben, Projekten, etc.?
Innovationsprozesse und Innovationsorganisation definieren

Zur effizienten und effektiven Abwicklung der Ideen ist ein systematischer Innovationsprozess notwendig:

  • einzelne Prozessarten aufeinander abstimmen
  • Prozesse zu einem integrierten Innovationsprozesssystem zusammenfassen und weiterentwickeln
Innovationsmanagement in der Organisation verankern

Das Innovationsmanagement muss den Beteiligten schrittweise vermittelt und intern vermarktet werden.

  • Schaffen Sie damit eine innovative Unternehmenskultur!
  • Lassen Sie Ihr Innovationsmanagement lebendig werden, wodurch Sie sich zu einem permanent innovativen Unternehmen entwickeln!

INNOVATIONSMANAGEMENT

Das Innovation Excellence Model

Um den wirtschaftlichen Erfolg auf Basis von Innovation zu steigern, muss sich ein Unternehmen darüber im Klaren werden, welche Bereiche des Innovationsmanagement verbessert werden können. Die PFI - Plattform für Innovation hat unter wissenschaftlicher Leitung von Univ. Prof. Dr. Sören Salomo dafür die Benchmarkstudie innovate! austria initiiert. Die Grundlage für die systematische Analyse des Innovationsmanagements und das Benchmarking bildet das eigens entwickelte Innovation Excellence Model.

Das Innovation Excellence Model bildet mit seinen drei Elementen Innovationsleistung, Innovationssystem und Innovationsprozess das betriebliche Innovationsmanagementsystem ab. Es ermöglicht, einen individuellen "Fingerabdruck" des Innovationsmanagementsystems jedes Unternehmens zu erfassen und diesen mit anderen Unternehmen zu vergleichen, um festzustellen in welchen Merkmalen sich die erfolgreichen von den weniger erfolgreichen Unternehmen unterscheiden.

modell zentrum+ en

Definition Innovationsmanagement

"Innovationsmanagement ist das Management von Neuerungen und umfasst die systematische Planung, Organisation, (Durch-) Führung und Kontrolle sämtlicher Aktivitäten in einem Unternehmen, die auf die Generierung und Nutzung von (technischen) Innovationen gerichtet sind."

Torsten J. Gerpott, deutscher Wirtschaftswissenschafter

Benchmarking

Das Innovation Excellence Model ist die Grundlage für die systematische Analyse und das Benchmarking des Innovationsmanagements eines Unternehmens im Rahmen von innovate! new. Das Modell wurde bereits in anderen europäischen Ländern erfolgreich für diverse Benchmark-Untersuchungen eingesetzt.

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